Herzlich Willkommen in der Heiligenwegschule

I. SCHULDATEN
1. Lage der Schule
Die Heiligenwegschule liegt im Bundesland Niedersachsen, ca. 200 km südlich von Hamburg und 140 km westlich von Hannover in OSNABRÜCK. Osnabrück hat ca. 165.000 Einwohner. Die Schule liegt hier im östlichen Stadtteil Schinkel.


2. Schüler/innen und Lehrpersonal
Durchschnittlich besuchen ca. 200 Kinder aus insgesamt 17 Nationen unsere Schule, die von 16 hauptamtlichen Lehrer/innen unterrichtet werden. Hierzu gehören auch ein Arabischlehrer und ein Lehrer für die türkische Sprache. Unterstützt wird die Heiligenwegschule durch zwei Förderschullehrkräfte und drei pädagogische Mitarbeiter. Das Lehrerpersonal wird nachmittags von 4 Hort-Pädagoginnen, 7 pädagogischen Kräften und einer Koordinatorin der Jugendhilfe (Angestellte des VPAK: Verein zur pädagogischen Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien) ergänzt. Mit dem Hausmeister, der Schulsachbearbeiterin und den zwei Putzkräften besteht das Gesamtkollegium also aus 37 Personen.

II. GRUNDLAGEN DER PÄDAGOGISCHEN ARBEIT

1. Erziehung
Die Heiligenwegschule ist ein freiwilliger Ganztagsbetrieb in ständiger Kooperation mit dem VPAK (Verein zur pädagogischen Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien e.V.) als Träger der freien Jugendhilfe. Der freiwillige Ganztagsbetrieb wird von montags bis donnerstags von 08.00 bis 16.00 Uhr angeboten (freitags ist ab 13.00Uhr unterrichtsfrei), wobei der schulinterne Hort ‚Schinkelkids’ die Schule täglich bis 17.00 Uhr ergänzt (auch freitags und in den Ferien von 09.00 – 17.00). Das Mittagessen kann jeden Tag in der Schule eingenommen werden.

Für die Heiligenwegschule gelten folgende unverzichtbare Werte:
Achtung vor dem „Anderssein“ der anderen, Toleranz, Respekt voreinander, Rücksicht auf die Privatsphäre, Höflichkeit, Freundlichkeit und Geduld, Erziehung zur Friedfertigkeit und Konfliktfähigkeit, Erziehung zu umweltgerechtem Handeln, Erziehung zu gesundem Leben mit sportlichen Aktivitäten, Erziehung zur Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Handeln. 


Dieses versuchen wir mit gemeinsamen Aktivitäten zu erreichen, die unser Zusammengehörigkeitsgefühl stärken sollen, so dass sich jeder in unserer Gemeinschaft wohl fühlen und einbringen kann. Daher werden Gruppenangebote, Projekte und Klassenfahrten angeboten, Klassenräume zum Wohlfühlen gestaltet, gemeinsame Spiele- und Freizeitaktivitäten durchgeführt, individuelle Fähigkeiten und Gruppenarbeiten gefördert sowie Kooperationen mit anderen Schulen praktiziert.

Unser Zusammenleben wird durch gemeinsam aufgestellte Klassen- und Schulregeln sowie durch Gesprächsregeln gefördert. 

2. Klassenlehrer/innen
Die Klassenlehrer/innen führen die Klassen in Kooperation mit dem jeweiligen Jahrgangsteam, so dass klassen- und auch jahrgangsübergreifend gearbeitet werden kann.
Der/die Klassenlehrer/in unterrichtet mindestens 15 Stunden und mindestens zwei Jahre in der eigenen Klasse.

3. Schulleben
Das Schulklima soll durch Feiern, Feste und Spieleaktivitäten gefördert und gepflegt werden. Bei folgende Veranstaltungen können die Schüler/innen ihre kreativen Kräfte und Fä¬higkeiten entfalten: Projekttage, Schulfeste, Theater-AG-Aufführungen, Tanz-, Musik- und Percussion-Präsentationen, Klassenfahrten/Wandertage, Karnevalsfeiern, Sport- und Sportspiele-Feste, Schulfahrten, Lesewettbewerbe usw.

4. Gewaltprävention
Zur Vermeidung und Prävention von Gewalt in der Schule wurden verbindliche Regeln des friedlichen Miteinanders festgelegt:
Verbale und körperliche Gewalt sowie Rücksichtslosigkeiten werden an unserer Schule grundsätzlich nicht geduldet! Bei Gewalt wird daher sofort interveniert und mit Maßnahmen reagiert.

III. Handlungsbereiche der pädagogischen Arbeit
1. Vorschulische Sprachförderung
Jeweils ein Jahr vor der Einschulung erhalten die Kinder, die unzureichende Deutschkenntnisse haben, in Zusammenarbeit mit den betreffenden Kindertagesstätten intensive Sprachförderung. Hier arbeiten die Sprachförderlehrkräfte neben der Kleingruppenförderung auch in den KITA-Gruppen fördernd mit, so dass die entsprechenden Kinder durchschnittlich mindestens 10 Stunden wöchentlich Sprachförderung erhalten.

2. Unterricht
Durchschnittlich gibt es 16 Kinder pro Schulklasse, wobei in den Jahrgängen 1 und 2 wöchentlich einige Doppelbesetzungen zur Verfügung stehen, damit auch während des Unterricht optimal gefördert und gefordert werden kann. Arbeitsgemeinschaften, Angebote offener bzw. freier Arbeit, Wochenarbeitspläne und Projekte sollen selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten fördern.

3. Öffnung von Schule
Die Heiligenwegschule hat sich zum Stadtteil hin geöffnet, so dass es eine intensive Zusammen¬arbeit mit den Freizeiteinrichtungen des benachbarten Stadtteiltreffs gibt; außerdem wird mit den umliegenden Sportvereinen kooperiert.

IV. Unterstützung der pädagogischen Arbeit 
1. Elternarbeit

Eltern müssen Partner im Erziehungsprozess sein. Ohne ihre Mitarbeit sind die differenzierten Aufgaben der Schule nur schwer zu erfüllen. Daher wird hier der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule durch den ständigen Dialog mit den Eltern unterstützt.

2. Organisation
Organisationspläne regeln den reibungslosen Betrieb unseres Schulalltags; die Eltern und Schüler/innen erhalten zu Beginn eines jeden Schuljahres einen Jahres-Terminplan. Mindestens viermal jährlich tagt die Gesamtkonferenz, die Fach- und Klassenkonferenzen sowie die Dienstversammlungen finden bei Bedarf statt. Personalrat und Schulleitung treffen sich zu regelmäßigen Besprechungsterminen. Die Beratungslehrerin bietet für die Schüler/innen, die Eltern und die Lehrkräfte wöchentlich Sprechstunden an, vereinbart aber auch Gespräche nach Bedarf. Die Schülervertretungen sind Bindeglied zwischen den Klassen und dem Lehrerkollegium.

3. Förderverein
Der Förderverein Heiligenwegschule e.V. widmet sich dem Ziel, die schulische Arbeit zu beleben, zu fördern und zu unterstützen. Dies geschieht z.B. bei Schulfesten, die von den engagierten Eltern des Vereins mitorganisiert und vielfältig gestaltet werden. Außerdem beschäftigt der Förderverein mit Unterstützung des Osnabrücker Arbeitsamtes als Arbeitgeber eine pädagogische Kraft, die jeweils im Nachmittagsbereich des Ganztagsbetriebes eingesetzt werden kann.

4. Fortbildung und Qualitätsentwicklung

Die Teilnahme am europäischen QIS (Quality in School)-Projekt hat die Schule in die Lage versetzt, einen ständigen Prozess der Qualitätsentwicklung auf der Basis einer europäischen Vergleichbarkeit zu erreichen.

Mindestens einmal jährlich findet eine schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF) statt. Darüber hinaus bieten die Lehrkräfte, die sich auf verschiedenen Gebieten (Sportförderung, Wahrnehmung, gesundes Essen + Sport, Projekte und Projektförderung, IT-Kenntnisse, Kooperationsprojekte) Qualifikationen angeeignet haben, in Interessengruppen weitere interne Fortbildungskurse an.